Dr. Lukas Greiner über Schulterschmerzen: Wenn der Alltag zur Hürde wird

Ihr spezialisierter Experte für sanfte Schultermedizin in der Region Wien

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Dr. Lukas Greiner, Facharzt für Orthopädie und Traumatologie sowie Schulterspezialist

Schulterschmerzen gehören in Wien wie anderswo zu den häufigsten orthopädischen Beschwerden. Das Tückische daran: Meist beginnt alles schleichend. Kein Sturz, kein Unfall, kein klarer Auslöser und trotzdem tut die Schulter plötzlich höllisch weh. Haare föhnen, das Kaffeehäferl aus dem Regal holen oder nachts ruhig schlafen? Auf einmal wird genau das zum Problem. Für Dr. Lukas Greiner, Schulterspezialist in Wien, ist klar: Wer die Ursache versteht, verliert oft schon einen Teil seiner Angst. Denn hinter dem diffusen Schulterschmerz stecken meist typische Muster.

„Die gescheiteste OP ist die, die man sich erspart.“

Dr. Lukas Greiner, Schulterspezialist in Wien

Warum gerade Schreibtischtäter so oft betroffen sind

„Wir sind nach vorne gerichtete Wesen“, sagt Dr. Greiner sinngemäß. Wer viel sitzt, viel tippt und wenig Gegenspannung trainiert, belastet seine Schulter einseitig. Die Muskulatur, die den Oberarmkopf sauber in der Gelenkpfanne halten soll, wird schwächer. Die Folge: Der Oberarmkopf rutscht minimal nach oben und beginnt, Sehnen und Schleimbeutel unter dem Schulterdach einzuengen. Genau daraus entstehen häufig Reizzustände, Schleimbeutelentzündungen oder Sehnenprobleme.

Für Betroffene fühlt sich das selten „dramatisch“, aber oft zermürbend an. Die Schmerzen kommen beim Anheben des Arms, beim Anschnallen im Auto oder beim Griff nach hinten. Besonders typisch sind Beschwerden über der Schulterhöhe.

Es gibt Betroffene mit massivem Verschleiß im Bild, die keinerlei Schmerzen haben. Und Patienten, die kaum gehen können, deren MRT aber fast unauffällig ist. Der Befund allein entscheidet gar nichts. Entscheidend ist, was Sie erzählen, in welchen Situationen der Schmerz auftritt, wie er sich anfühlt, und was ein erfahrener Spezialist daraus macht.

Warum Schulterschmerzen nachts oft schlimmer werden

Viele Patientinnen und Patienten suchen erst Hilfe, wenn die Schulterschmerzen nachts nicht mehr auszuhalten sind. Dr. Greiner kennt das aus seiner täglichen Arbeit in Wien nur zu gut. Im Liegen wird die Schulter zusätzlich zusammengedrückt und viele schlafen unbewusst auf der schmerzhaften Seite. Dazu kommt ein zweiter Faktor: Wärme. Unter der Bettdecke werden entzündete Strukturen zusätzlich gereizt. Tagsüber lenkt der Alltag häufig noch ab, nachts rücken die Beschwerden in den Vordergrund. Viele Betroffene erleben die Schmerzen dann so intensiv, dass man glaubt, glatt an die Decke springen zu müssen.

Schulterschmerz in der Nacht ist daher ein ernstzunehmendes Warnsignal. Wer regelmäßig aufwacht, weil die Schulter pocht, sticht oder zieht, sollte das nicht einfach mit Tabletten wegdrücken.

Kalkschulter: Wenn „Zahnpasta“ in der Sehne sitzt

Besonders eindrücklich beschreibt Dr. Greiner die Kalkschulter. Viele stellen sich darunter harten, porösen Kalk vor. Tatsächlich ist das Kalkdepot oft eher wie „Zahnpasta“: pastös, druckempfindlich und in der Sehne eingelagert. Manchmal verhält es sich wie ein tief sitzender Pickel, der sich plötzlich entleert. Genau in diesem Moment entstehen oft extreme Schmerzen.

Diese bildhafte Erklärung hilft Patientinnen und Patienten enorm. Denn das Problem ist nicht nur der Kalk selbst, sondern auch die Raumforderung und die Reizung im Gewebe. Deshalb kann die Schulter plötzlich massiv schmerzen, obwohl am Vortag „nur ein bissl Schmerz“ zu spüren war.

Dr. Lukas Greiner bei der Stosswellentherapie

Frozen Shoulder: Wenn die Schulter wirklich einfriert

Besonders heimtückisch ist die sogenannte Frozen Shoulder. Sie beginnt oft mit Schmerzen, die wie aus dem Nichts auftreten, und führt nach und nach dazu, dass die Schulter immer unbeweglicher wird. Dr. Greiner veranschaulicht das mit einem einfachen Bild: Die Gelenkkapsel hängt normalerweise unten in der Achsel wie eine lockere Hängematte und schafft so den nötigen Spielraum für Bewegung. Kommt es dort zu einer Entzündung, verdickt und verkürzt sich das Gewebe – das Reservevolumen geht verloren, und der Arm lässt sich zunehmend schlechter abspreizen.

Das Tückische: Viele Schultererkrankungen beginnen mit ähnlichen Symptomen. Genau deshalb ist die exakte Diagnose so wichtig. Denn Kalkschulter, Schleimbeutelentzündung, Sehnenreizung und Frozen Shoulder können sich anfangs sehr ähnlich anfühlen.

Nicht jede Spritze, nicht jede OP – sondern die passende Lösung

Dr. Greiner steht für eine Medizin, die nicht mit dem Skalpell beginnt. Sein Zugang ist klar: erst Gespräch, dann Untersuchung, dann gezielte Bildgebung und vor allem eine individuell passende Therapie. Physiotherapie, Infiltrationen, Stoßwelle oder moderne Verfahren wie die Hydrodilatation bei Frozen Shoulder kommen je nach Ursache infrage. Die Operation ist für ihn nie Automatismus, sondern letzte Eskalationsstufe.

Gerade das macht ihn für viele Patientinnen und Patienten in Wien so nahbar. Dr. Greiner hatte selbst schon die eine oder andere OP und weiß daher aus eigener Erfahrung, wie hilflos man sich danach im Alltag fühlen kann. Gerade diese eigene Erfahrung macht ihn zu einem Arzt, der seinen Patientinnen und Patienten nicht nur fachlich, sondern auch menschlich auf Augenhöhe begegnet.

Fazit von Dr. Lukas Greiner

„Die gescheiteste OP ist die, die man sich erspart.“ Wer Schulterschmerzen und vor allem nächtliche Beschwerden über längere Zeit ignoriert, riskiert einen langen Leidensweg. Frühzeitig zum Schulterspezialisten in Wien zu gehen, ist daher kein Luxus, sondern ein kluger Schritt: Je früher die Ursache klar ist, desto größer ist die Chance, die Schulter ohne Operation wieder in den Griff zu bekommen.

Dr. Lukas Greiner, Facharzt für Orthopädie und Traumatologie

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