Vergleich geschwindigkeitsbasierter und prozentbasierter Belastungssteuerung im Krafttraining bei Handballern im Leistungssport

Eine Zusammenfassung der Arbeit von Dr. Simon Overkamp

1 Minuten Lesezeit

Die optimale Steuerung der Belastung im Krafttraining ist essenziell für Leistungssportler. Während das traditionelle Krafttraining oft mit festen Prozentwerten der Maximalkraft (1RM) arbeitet, gewinnt das geschwindigkeitsbasierte Training (VBT, Velocity-Based Training) zunehmend an Bedeutung. Eine aktuelle Studie von Simon Overkamp untersucht die Effektivität beider Methoden im leistungsorientierten Handball.

Studienaufbau: Zwei Trainingsansätze im Vergleich

An der 28-wöchigen Studie nahmen 20 Handballspieler teil, die in zwei Gruppen aufgeteilt wurden:

Das Training bestand aus zwei Phasen:

Erhoben wurden die Maximalkraft (1RM Frontkniebeuge, Bankdrücken) sowie Schnellkraftparameter wie Sprintzeiten (5m, 10m, 20m), Sprungkraft (CMJ, Drop Jump, Squat Jump) und Wurfgeschwindigkeit.

Ergebnisse: Welche Methode bringt mehr?

Die wichtigsten Erkenntnisse:

Fazit

Während beide Methoden die Maximalkraft steigern, bietet das geschwindigkeitsbasierte Training Vorteile für athletische Leistungsparameter wie Schnelligkeit, Sprungkraft und Wurfkraft. Zudem zeigt es eine geringere Ermüdung und höhere Motivation der Sportler. Für Handballspieler oder Athleten in anderen schnellkraftbetonten Sportarten könnte VBT eine sinnvolle Alternative oder Ergänzung zum klassischen Krafttraining sein.

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