Dr. med. Samuel Baer: Die Revolution bei Schmerzen – Hilfe durch Eigenblut!

Moderne Orthopädie ohne Medikamente oder OP

4 Minuten Lesezeit
Dr. med. Samuel Baer - Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie in Prien am Chiemsee

Die Eigenbluttherapie gilt als vielversprechende Methode zur Behandlung von Verletzungen und degenerativen Erkrankungen des Bewegungsapparates. Dr. med. Samuel Baer, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, der in Prien am Chiemsee praktiziert, erklärt die Hintergründe dieses innovativen Heilverfahren und ihre vielfältigen Einsatzmöglichkeiten.

Natürliche Heilung durch Eigenblut

Die Eigenbluttherapie nutzt die regenerativen Kräfte des Körpers, indem eine kleine Menge Blut entnommen, aufbereitet und gezielt in verletztes oder erkranktes Gewebe injiziert wird. Das aufbereitete Plasma enthält Wachstumsfaktoren, die die Zellregeneration, Kollagenbildung und Gewebereparatur unterstützen. Diese Methode bietet eine natürliche Möglichkeit zur Schmerzreduktion und Heilungsförderung, ohne die Nebenwirkungen synthetischer Medikamente.

Besonders bei Arthrose kann die Therapie helfen, Schmerzen zu lindern und die Gelenkfunktion zu verbessern. Auch bei Sehnen- und Muskelverletzungen, wie Achillessehnenentzündungen oder einem Tennisarm, kann die Heilung beschleunigt werden. Verletzungen an Bändern oder Menisken profitieren ebenfalls von der regenerativen Wirkung, sodass in manchen Fällen Operationen vermieden werden können. Dr. med. Samuel Baer setzt diese Methode gezielt ein, um die Heilung nach orthopädischen oder chirurgischen Eingriffen am Bewegungsapparat zu unterstützen und bei chronischen Schmerzen eine alternative Behandlungsmöglichkeit zu bieten.

„Da das Verfahren mit körpereigenem Material arbeitet, sind allergische Reaktionen oder Nebenwirkungen nahezu ausgeschlossen“

Dr. med. Samuel Baer

Wissenschaftliche Bestätigung der Wirksamkeit

Die Wirksamkeit der Eigenbluttherapie ist durch zahlreiche wissenschaftliche Studien belegt. Diese haben gezeigt, dass Eigenplasma-Injektionen (auch PRP-Therapie genannt) langfristig zu einer verbesserten Funktion und Schmerzreduktion führen als konventionelle Behandlungen mit Kortison oder Hyaluronsäure. Im Vergleich zu Hyaluronsäure, die primär als Schmiermittel für Gelenke fungiert, oder Kortison, das Entzündungen hemmt, setzt die Eigenbluttherapie auf eine natürliche Stimulierung der Heilungsprozesse.

Dr. med. Samuel Baer

Einsatz in der Sportmedizin

Aufgrund ihrer regenerativen Eigenschaften ist die Therapie im Profisport weit verbreitet. Sportler profitieren von einer beschleunigten Heilung und können Verletzungspausen verkürzen. Dr. med. Baer hebt hervor, dass die Methode gezielt körpereigene Reparaturmechanismen aktiviert und damit die Regeneration des Gewebes auf natürliche Weise unterstützt.

Ablauf der Behandlung

Die Behandlung erfolgt in mehreren Schritten. Nach einer Eingangsuntersuchung und der Entscheidung zur Eigenbluttherapie wird eine kleine Menge Blut aus der Armvene entnommen. Anschließend wird das Blut zentrifugiert, um das plättchenreiche Plasma zu isolieren, das dann in die betroffene Region injiziert wird. Zwei bis drei Tage nach der Injektion kann es zu vermehrten Schmerzen kommen, was auf die angeregten körpereigenen Reparaturmechanismen zurückzuführen ist und als gewünschter Effekt gilt. Wie Dr. med. Samuel Baer erläutert, sollten etwa drei bis fünf Behandlungen im wöchentlichen Abstand durchgeführt werden. Erste Effekte sind in der Regel nach sechs bis zwölf Wochen spürbar, und die Wirkung kann je nach Indikation mehrere Monate oder Jahre anhalten.

Fazit

Die Eigenbluttherapie gewinnt stetig an Bedeutung. Neue Forschungen konzentrieren sich auf die Optimierung der Plasmakonzentration und spezifische Anwendungsmethoden. “Besonders Patienten mit frühen bis mittleren Arthrosestadien oder chronischen Sehnenverletzungen profitieren von diesem innovativen Heilverfahren”, so Dr. med. Samuel Baer.

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